Mobilität trotz körperlicher Einschränkung!

  • Rechtliche Rahmenbedingungen:

    Das grundsätzliche Recht zur Teilnahme am Straßenverkehr besteht für jedermann. Bei Einschränkungen körperlicher oder geistiger Art ist geeignete Vorsorge zu treffen. Hierfür ist jeder selbst verantwortlich (§2Fev).

    Es wird dringend empfohlen der Führerscheinstelle eine freiwillige Mitteilung zu geben. Daraus erfolgen dann mögliche Einträge in den Führerschein und attestiert damit den amtlichen Nachweis der geeigneten Vorsorge.

    Dies schützt einem vor möglichen Nachteilen vor allem bei Verkehrsunfällen.

    Ein vorhandener Führerschein bleibt auch nach Eintritt einer Erkrankung oder Behinderung bestehen. Allerdings muss vor Gebrauch geeignete Vorsorge getroffen werden.

  • Führerschein / Gutachten:

    Zum Erwerb oder Aufrechterhaltung eines Führerscheins nach Eintritt einer körperlichen Behinderung wird benötigt:

    Medizinisches Gutachten durch (§ 11 FeV Abs.2)

    • Von einem Amts- oder Facharzt.
    • MPU = Medizinisch-psychologische Untersuchungsstelle. (Amtlich anerkannte Begutachterstelle für Fahreignung)

    Eignungsgutachten zum Führen eines Kfz (§ 11 FeV Abs.4 )

    • durch amtlich anerkannten Sachverständigen des TÜV / DEKRA
  • Fahrschulen:

    Zur Fahrausbildung wendet man sich sinnvoller Weise an eine spezialisierte Fahrschule, welche sowohl über die Erfahrung als auch über einen speziell ausgerüsteten Fahrschulwagen verfügt.

    Sollte man bereits eine entsprechende Fahrerlaubnis besitzen, ist eine Nachschulung zur Vorbereitung der Eignungsbegutachtung angebracht. Eine erfahrene Fahrschule wird sicher auch bei erforderlichen Behördengängen, Antragsbearbeitung, Fahrzeugumbauten, Zuschussmöglichkeiten usw. gerne behilflich sein.

    Rufen sie uns an, wir helfen ihnen gerne weiter!

     

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